Betreuung in der Sommerferien 2008

22.07.2008 19:54

"Kinder stark machen" SCN organisiert Betreuung in der Sommerferien 2008 

Nicht alle Familien können in den Ferien verreisen. Manche Mütter oder Väter müssen arbeiten, andere haben Verpflichtungen, die sich nicht aufschieben lassen, oder einfach keine Lust, in die Ferne zu fahren. Damit den Kindern nicht langweilig wird, hat der DJK SC Nienberge eine Sommerferienbetreuung vom 30.06.08 bis 11.08.2008 organisiert. In der Grundschule konnten 24 Kinder nach Herzenslust basteln, spielen oder einfach toben.

Und es wird gut angenommen. „Wir machen das Programm nun für zwei Wochen“, erklärte Astrid Markmann, erste Vorsitzende der DJK. Der Verein sei immer in den Sommerferien mit der Betreuung an der Reihe. „Es wird von der Stadt vorgeschrieben, dass der offene Ganztag pro Jahr auch sechs Wochen Ferienbetreuung anbietet – und das teilen wir uns mit der Pfarrgemeinde, die in den Oster- und Herbstferien an der Reihe ist“, so die Vorsitzende.

In diesem Jahr steht die Betreuung unter dem Motto „Kinder stark machen“. „Man kann in der Grundschule einfach viele Sachen machen, um das Selbstvertrauen der Kinder zu stärken“, erläutert Markmann. Dazu gehört ein umfangreiches Programm mit zahlreichen Spielen. Zudem geht es sehr sportlich zu. Die Kinder können Trampolin springen oder Hockey spielen, Jonglieren und das Fahren auf dem Einrad lernen. Zudem ist ein Tagesausflug geplant.  

Dass die Kreativität der Mädchen und Jungen so gut wie keine Grenzen kennt, erfuhren die Betreuer schon im vergangenen Jahr. „Die Kinder hatten einen großen Spaß daran, sich auf der Bühne der Aula darzustellen, und wir Betreuer mussten als Publikum zuschauen“, blickt Markmann zurück. So entstand die Idee, auch in diesem Jahr wieder eine Aufführung im Kulturforum zu zeigen. Markmann: „Die ist zwar nur für die Eltern und Verwandten, aber die Hauptsache ist: Die Kinder haben Spaß daran, sich zu präsentieren.“

Und das taten sie nach allen Regeln der Kunst. Da stapelten zwei Jungen eine Pyramide aus Bechern, die so hoch war, dass die Spitze nur mit einer Leiter zu erreichen war. Zudem standen akrobatische Darbietungen auf dem Programm, bei denen sich manche Eltern fragten: „Wie kann man sich so verbiegen?“ Auch musikalische Einlagen wie Gesang oder Tanz durften nicht fehlen, ebenso wie das Balancieren auf dem Einrad oder auf einer Tonne. [weitere Bilder]

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