14.11.2011: Empfang für Astrid Markmann

14.11.2011 19:00

Was für eine Überraschung für Astrid Markmann:

Die 43-Jährige wusste von nichts, als sie gestern Vormittag ins Tennisheim des SC Nienberge kam - und ihr dort rund 40 Freunde und Weggefährten einen überraschenden Empfang bereiteten. „Ihr seid ja verrückt", entfuhr es der Vorsitzenden des SCN als Erstes. Die  Überraschung war gelungen.Am Dienstag hatte Markmann das Bundesverdienstkreuz von Oberbürgermeister Markus Lewe überreicht bekommen - für ihr großes ehrenamtliches Engagement, vor allem im sportlichen Bereich. Und da nicht alle bei der Verleihung im Rathaus dabei sein konnten, hatten sich Hildegard Farwick und Angelika Bexten entschlossen, einen Empfang für die SCN-Vorsitzende auf die Beine zu stellen. Obwohl viele davon wussten, hatten alle dicht gehalten - und Astrid Markmann schöpfte erst Verdacht, als sie die vielen Autos auf dem Parkplatz an der Sporthalle sah. „Ich wusste von nichts und bin vollkommen überrascht", zeigte sich die Nienbergerin überwältigt.


Den Gästen berichtete sie, wie sie das Bundesverdienstkreuz bekam:  „Es  war sehr spannend", sagte Astrid Markmann. Der Oberbürgermeister habe „ganz persönliche Worte" gefunden. Vor allem bei offiziellen feierlichen Anlässen will Markmann das Bundesverdienstkreuz nun tragen -  und sich  keineswegs aus dem Ehrenamt zurückziehen, sondern weitermachen.

Bei dem Empfang kamen viele zu Wort: Ihr Vater erzählte aus Astrid Markmanns Kindheit. Ihre Vorstandskollegen vom SC Nienberge berichteten, dass die Vorsitzende immer ein offenes Ohr habe, gut gelaunt und hilfsbereit sei. Die Vertreter der katholischen Gemeinde lobten die gute Zusammenarbeit zwischen Sportverein und Gemeinde: „Da sind Dinge entstanden, die Leben ins Dorf gebracht haben"  - etwa im Rahmen der Aktion „Vielfalt tut gut".

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