08.11.2011 Auszeichnung Bundesverdienstkreuz für Astrid Markamann

08.11.2011 01:00

Sie schenkte zahlreichen Menschen einen großen Teil ihrer Freizeit, engagierte sich insbesondere im sportlichen Bereich.


Für ihre Verdienste  bekam Astrid Markmann gestern das Bundesverdienstkreuz aus den Händen des Oberbürgermeisters Markus Lewe.


Von der Verleihung hat sie bereits im September erfahren: „Ich  erhielt einen Anruf aus dem Büro des Oberbürgermeisters - und suchte zuerst die versteckte Kamera."


Als sie das sagt, betritt Münsters Stadtoberhaupt die Rüstkammer, begrüßt jeden Einzelnen mit Handschlag. Er kennt zahlreiche Gesichter - insbesondere aus Nienberge - von seiner jüngsten Stadtteil-Tour, wie Lewe später sagt. Natürlich geht er auch auf den SC Nienberge ein, dem Astrid Markmann seit 2006 vorsteht und damit für 1400 Mitglieder, zwei Angestellte, rund 130 Übungsleiter und die vereinseigenen Dreifach-Sporthalle die Verantwortung trägt.

Diverse Projekte initiiert

Er würdigt die Zusammenarbeit mit der katholischen Pfarrgemeinde, mit   der Astrid Markmann verschiedene Projekte für Migration, Toleranz und   Demokratie ins Leben rief, sich für die kulturelle Vielfalt im Verein   und Stadtteil einsetzte.

 

Bundesweit aktiv

Aber das Engagement der 43-Jährigen geht weit über ihren Stadtteil   hinaus. Ende der 80er Jahre absolviert sie eine Übungsleiterschulung bei   der DJK-Schule in Münster. 1991 übernimmt sie das Amt der Beisitzerin   im DJK-Diözesanjugendausschuss. Zur Bundesjugendleitung wählt man sie   1998. Von 1999 bis 2010 trägt sie die Verantwortung als   Bundesjugendleiterin, ist zugleich Mitglied des Präsidiums des   DJK-Sportverbands.

 

Weitere Auszeichnungen

Markmanns Engagement geht aber noch weiter: Als Vorsitzende des   DJK-Bildungsausschusses auf Bundesebene trägt sie seit 2008 maßgeblich   zur Entwicklung von Fortbildungskonzepten weiblicher Führungskräfte bei. Auszeichnungen   hat sie bereits bekommen: 2001 den NRW-Preis „Mädchen und Frauen im   Sport", 2004 das Ehrenzeichen des DJK-Sportverbands in Gold und 2009 den   Gleichstellungspreis des Deutschen Olympischen Sportbundes. Und seit   gestern trägt sie mit Stolz das Verdienstkreuz am Bande.


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Astrid freut sich über ihre Auszeichnung.

(Foto: Kay Böckling)

Der SCN-Vorstand gratuliert Astrid ganz herzlich.

(Foto: Kay Böckling)

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